Kurzformen im Englischen
In der Schule lernt man oft zuerst die Langformen: „I am“, „do not“. Gesprochen wird aber fast nur in Kurzformen: „I’m“, „don’t“. Sie sind kurz und schnell, deshalb überhört man sie leicht, und manche können mehr als eine Bedeutung haben.
Was ist eine Kurzform?
Eine Kurzform (englisch „contraction“) zieht zwei Wörter zu einem zusammen. Der Apostroph steht dort, wo Buchstaben wegfallen: „she is“ → „she’s“, „is not“ → „isn’t“. Im Deutschen gibt es das auch, etwa „geht’s“ oder „gibt’s“, aber viel seltener.
Liste der englischen Kurzformen
- am, is, are: I’m, you’re, he’s, she’s, it’s, we’re, they’re, that’s, there’s, what’s
- have, has: I’ve, you’ve, we’ve, they’ve, he’s (has), she’s (has), it’s (has)
- will: I’ll, you’ll, he’ll, she’ll, it’ll, we’ll, they’ll
- would, had: I’d, you’d, he’d, she’d, we’d, they’d
- not: isn’t, aren’t, wasn’t, weren’t, don’t, doesn’t, didn’t, haven’t, hasn’t, can’t, couldn’t, won’t, wouldn’t, shouldn’t
- Sonstige: let’s (let us), o’clock (of the clock)
Regeln für Kurzformen
- Der Apostroph steht dort, wo Buchstaben fehlen: do not → don’t, nicht do’nt.
- In Gesprächen, E-Mails und Nachrichten sind Kurzformen normal; nur in sehr förmlichen Texten vermeidet man sie.
- Am Satzende keine positive Kurzform: „Yes, I am“, nicht „Yes, I’m“ (negative gehen: „No, I don’t“).
- Unregelmäßig: will not → won’t, cannot → can’t, shall not → shan’t.
- Nicht verwechseln: it’s (it is) und its, you’re (you are) und your, they’re (they are) und their.
Kurzformen, die man leicht überhört
can und can’t: Für deutsche Ohren der Klassiker. „Can“ ist meist schwach und kurz („I c’n come“), „can’t“ hat einen vollen Vokal und ist oft betont. Achte auf Vokal und Betonung, nicht auf das „t“, das oft kaum zu hören ist.
’s kann „is“ oder „has“ heißen: „He’s working“ (is), „He’s finished“ (has). ’d kann „would“ oder „had“ heißen: „I’d like“ (would), „I’d left“ (had). Das nächste Wort verrät dir, welches gemeint ist.
Gonna, wanna, gotta
In der Umgangssprache wird noch weiter verkürzt: „going to“ → gonna, „want to“ → wanna, „got to“ → gotta, „kind of“ → kinda, „don’t know“ → dunno. In Serien hörst du das ständig, in der Schule kaum. In einem Diktat schreibst du die volle Form.
Was Lernende am häufigsten überhören
Beim Mitschreiben fällt die Kurzform oft ganz weg: „I going“ statt „I’m going“, „She finished“ statt „She’s finished“. Auch „can“ und „can’t“ werden häufig verwechselt, und das dreht die Bedeutung um.
Fragen zu Kurzformen
Was sind Kurzformen im Englischen?
Zwei Wörter, die mit Apostroph zu einem zusammengezogen werden, etwa „I’m“ (I am), „don’t“ (do not) und „they’ll“ (they will).
Darf man Kurzformen in der Schule und in Bewerbungen benutzen?
Im Gespräch und in E-Mails ja. In förmlichen Texten wie Aufsätzen oder Bewerbungsschreiben schreibt man besser die Langform.
Wie höre ich den Unterschied zwischen „can“ und „can’t“?
Am Vokal und an der Betonung: „Can“ ist kurz und unbetont („c’n“), „can’t“ hat einen längeren, klaren Vokal und ist oft betont.